Therapie

Ich bin spezialisiert auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen (ab 6 Jahren), die französischsprachig, bilingual oder mehrsprachig aufwachsen.

Ich begleite insbesondere Kinder und Jugendliche mit:

  • anhaltenden Lernschwierigkeiten (z. B. im Zusammenhang mit Hochbegabung, exekutiven Funktionen, Schriftsprache oder logischem/mathematischem Denken), wenn sich diese Schwierigkeiten mit klassischen Förder- oder Therapieansätzen nur wenig oder gar nicht verbessern und ein emotionales oder regulatorisches Blockade-muster erkennbar ist.
  • Schwierigkeiten in der Emotionsregulation, mit oder ohne direkten Einfluss auf Lernen, Kognition, komplexes Denken, familiäre Beziehungen oder soziale Interaktionen mit Gleichaltrigen.

Therapeutischer Ansatz

Mein Ansatz ist integrativ und verbindet Elemente aus der Neuropsychologie, der psychodynamischen Therapie, sowie körper- und beziehungsorientierten Methoden. Dabei setze ich unter anderem tiergestützte Therapie (mit Katze) und Trommeltherapie ein, als unterstützende Methoden zur Emotionsregulation, zur körperlichen Verankerung und zur Aktivierung innerer Ressourcen.

Ziele

  • innere Ressourcen zu aktivieren und zu stärken
  • die Emotionsregulation zu verbessern
  • Selbstvertrauen und Selbstwahrnehmung zu fördern
  • Kompetenzen in den Bereichen Lernen, Kommunikation und Anpassungsfähigkeit zu entwickeln

Rolle der Eltern

Die Elternberatung nimmt – insbesondere bei Kindern – einen wichtigen Platz in meiner Arbeit ein. Eltern werden daher regelmäßig in die Sitzungen einbezogen, um das Verständnis für die Bedürfnisse ihres Kindes zu vertiefen und die therapeutische Arbeit im Alltag zu unterstützen.

Was ich nicht anbiete

Ich übernehme keine Behandlung von: Sprech-, Artikulations- oder Schluckstörungen. Für eine entsprechende Therapie oder für Kinder unter sechs Jahren wenden Sie sich bitte direkt an eine Logopädin / einen Logopäden.

Ich arbeite nicht routinemäßig mit standardisierten psychometrischen Testbatterien. Solche Instrumente werden nur situativ und bei spezifischem Bedarf eingesetzt, zur Ergänzung klinischer Beobachtungen und ausschließlich mit therapeutischem Ziel.

Ich biete keinen schulischen Unterricht oder Nachhilfe an. Für schulische Inhalte empfehle ich, sich an eine Nachhilfelehrkraft zu wenden.

Trommeltherapie

Die Trommeltherapie ist eine begleitende Methode, die den gleichmäßigen, repetitiven Rhythmus der Trommel nutzt, um einen leichten, natürlichen und sicheren veränderten Bewusstseinszustand zu ermöglichen. Dieser Zustand erlaubt den Zugang zu tiefen körperlichen und inneren Ressourcen, während das Kind oder der Jugendliche jederzeit präsent und orientiert bleibt.

Im Unterschied zu rein sprachlichen oder kognitiven Ansätzen wirkt die Trommel direkt auf das Nervensystem, den Körper und innere Bilder – dort, wo Stress, Blockaden und emotionale Erinnerungen häufig gespeichert sind. Die Trommeltherapie eignet sich besonders für sensible, ängstliche oder innerlich überlastete Kinder und Jugendliche sowie bei Schwierigkeiten der Selbstregulation.

Diese Methode zielt nicht darauf ab, eine bestimmte Erfahrung zu erzwingen, sondern schafft einen sicheren Rahmen, in dem das Nervensystem auf natürliche Weise wieder ins Gleichgewicht finden kann.

Mögliche Wirkungen

  • Reduktion von Stress, Angst und innerer Anspannung
  • Verbesserung der Emotionsregulation
  • Stärkung des Sicherheitsgefühls und der Erdung
  • Verringerung von Grübeln und mentaler Überlastung
  • Verbesserte Körperwahrnehmung
  • Zugang zu inneren Ressourcen (Ruhe, Vertrauen, Kreativität)
  • Unterstützung in Übergangs-, Trauer- oder Veränderungsphasen
  • Förderung von Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Unterstützung beim Einschlafen und Schlafen

Tiergestützte Therapie (mit Katze)

Die tiergestützte Therapie mit der Katze ist ein sanfter Ansatz, der Kindern und Jugendlichen hilft, sich sicher, ruhig und verbunden zu fühlen – durch die natürliche Präsenz des Tieres. Die Katze wirkt als sensorische und relationale Vermittlerin: Wärme, langsame Bewegungen, Schnurren und ihre ruhige Präsenz fördern Entspannung, Emotionsregulation und Vertrauen.

Die Katze bewegt sich frei im therapeutischen Rahmen. Das Kind oder der Jugendliche kann sie beobachten, sich ihr nähern, sie streicheln oder einfach ihre Anwesenheit wahrnehmen – ohne Zwang oder Erwartung.

Mögliche Wirkungen

  • Reduktion von Stress und Angst
  • Stärkung von Sicherheit und Geborgenheit
  • Erleichterung von Beziehung und Kommunikation